Was ist der digitale Produktpass (DPP) der EU und welche Daten benötigt die Bekleidungsindustrie?
Der digitale Produktpass (DPP) ist ein zentrales Instrument der EU-Ökodesign-Verordnung (ESPR). Textilien haben Priorität, und in der EU verkaufte Kleidungsstücke sollen künftig einen Datenträger (QR-Code o. Ä.) tragen, der mit einem strukturierten Produktdatensatz verknüpft ist. Der endgültige Zeitplan hängt von delegierten Rechtsakten ab; Bekleidung wird voraussichtlich in den ersten Wellen ab etwa 2027 eingeführt. Marken, die saisonale Bestellungen für 2027/2028 aufgeben, sollten daher die Dateninfrastruktur bereits jetzt in die Entwicklung einbeziehen.
Was der Reisepass voraussichtlich in Bezug auf Bekleidung enthalten wird:
- Produktidentität: Stil, Modell, Charge und eindeutige Produktkennungen.
- Materialzusammensetzung: Faseranteile, Besätze und Status als bedenkliche Stoffe.
- Rückverfolgbarkeit der Lieferkette: Wo wurde der Stoff hergestellt, wo wurde das Kleidungsstück zugeschnitten und genäht?
- Daten zur Kreislaufwirtschaft: Recyclingfähigkeit, Recyclinganteil (gegebenenfalls GRS-zertifiziert), Pflege- und Reparaturhinweise.
- Konformitätsdokumente: Verweise auf Prüfberichte und Zertifikate, die den Behauptungen zugrunde liegen.
Was ein Auftragsfertiger bereitstellen muss: eine genaue Stückliste, Herkunftsnachweise der Stoffe auf Werksebene und Prüfberichtsreferenzen in einem strukturierten Format, das Ihre DPP-Plattform verarbeiten kann. UniOuter liefert Stücklisten-Dokumentation und Zertifizierungsreferenzen mit den Sendungen, die direkt in die DPP-Datenfelder übernommen werden können.
Suchen Sie einen zuverlässigen Hersteller von Arbeitskleidung?
Wir können unseren Kunden schnell Marktanalysen, technischen Support und maßgeschneiderte Dienstleistungen bieten.Kontaktieren Sie uns jetzt und Sie erhalten unsere kostenlose Lösungsberatung und umfassende Produktinformationen. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit Ihnen!
- Name
- *Handy
- *Titel
- *Inhalt


